5 Punkte Checkliste gegen Stress

5 Punkte Checkliste gegen Stress

Job, Familie, Freunde und Zeit für sich – wer versucht, das alles unter einen Hut zu bekommen weiß, wie schwierig das mitunter ist. Dabei lässt sich das Pensum, das wir täglich zu bewältigen haben, manchmal gar nicht ändern. Aber an der Einstellung dazu, an der lässt sich was drehen.

Ein Perspektivwechsel, die Veränderung der eigenen Sicht und Einstellung, kann dazu führen, dass Ihr Euch auch in Zeiten mit vielen Aufgaben besser fühlt. Und nicht so unter Druck gesetzt und fremdgesteuert. Denn letzteres ist das, was oft am meisten belastet. Das Gefühl zu haben, nicht mehr Herr seines eigenen Lebens zu sein, sondern zu reagieren. Nehmt es wieder in die Hand!

Checkliste gegen Stress

  1. Positiv denken, positiv formulieren

    Ein guter Start für den erfolgreichen Perspektivwechsel ist leichter, wenn es Euch gelingt, Situationen mit viele Terminen oder Druck nicht als „Stress“ wahrzunehmen, sondern als Zeit, in der „viel los“ ist. Auch wenn sich die Situation an sich nicht ändert, wird durch diesen kleinen Trick Eure Wahrnehmung auf das Positive gelenkt. Ihr schafft viel. Das große Pensum und die empfundene Anstrengung rücken in den Hintergrund. Allein der Gedanke daran, dass Ihr etwas schafft, wirkt übrigens Wunder. Denkt an das, was Ihr erreichen möchtet und glaubt daran. Das wird Euch Kraft geben und Euch helfen.

  2. Lesen, 15 Minuten Yoga, Meditation

    Ein paar Minuten am Tag solltet Ihr Euch Zeit für Euch selbst nehmen. Gönnt sie Euch, immer – Ihr habt es verdient! Damit Ihr wirklich ungestört seid und keine anderen Verpflichtungen zwischen Euch und diese Me-Time kommen, solltet Ihr sie auf eine Tageszeit legen, zu der Ihr sonst nichts Anderes erledigen müsst. 20 Minuten vor der Zeit, zu der Euer Wecker sonst immer klingelt. Steht früher auf! Es lohnt sich! Und wenn Ihr dabei auf Euren Biorhythmus und die Schlafphasen achtet, wird Euch die Zeit auch nicht auf dem nächtlichen Erholungskonto fehlen. Wer nicht gern meditiert oder Yoga macht, kann auch Lesen. Das Blättern in einer Zeitschrift oder ein paar Seiten Lesen in einem spannenden Buch wirkt auf manche Menschen wie ein Kurzurlaub.

  3. Am Vorabend planen

    Morgens ist wenig Zeit – das geht den meisten so. Wenn Ihr Euch am Vorabend vorbereitet, was Ihr am nächsten Morgen braucht, kommt Ihr in der Früh nicht so schnell in Hektik. Sehr effektiv ist, bereits am Abend die Kleidung herauszulegen, die man am nächsten Tag tragen will. Vielleicht lässt sich auch das Frühstück vorbereiten, oder Unterlagen, die Ihr mitnehmen wollt. Schreibt Euch abends eine Liste, mit allen Punkten, die Ihr am nächsten Tag erledigen müsst. So müsst Ihr nicht mehr daran denken, verhindert wandernde Gedanken und könnt in der Nacht loslassen. Das ist wichtig für einen erholsamen, gesunden Schlaf.

  4. Single-Tasking

    Ihr telefoniert, während Ihr noch schnell die Mail fertig schreibt? Ihr helft Eurem Kind bei den Hausaufgaben, während Ihr kocht? Das ist nicht nur für Euch selbst anstrengend, Ihr werdet auch mehr Zeit für alles brauchen und seid mit Eurer Konzentration nicht voll dabei. Lasst Euch nicht dazu verführen, alles auf einmal machen zu wollen. Versucht, Prioritäten zu setzen und erledigt eine Sache nach der anderen. Und wenn es wirklich zu viel ist, muss ein weniger wichtiger Punkt verschoben werden. Davon geht die Welt nicht unter – und es befreit.

  5. Einen Tag frei lassen

    Wenn irgend möglich, lasst Euch einen Tag in der Woche ganz frei. Macht keine Termine, geht keine Verpflichtungen ein. Unternehmt spontan worauf Ihr Lust habt – und kein schlechtes Gewissen, wenn das auf-dem-Sofa liegen ist. So ein Tag hilft einem, die Reserven wieder aufzutanken und trägt dazu bei, dass man seine Stärke spürt. Ihr habt in der Hand, was Ihr macht! Und das ist immer ein gutes Gefühl.

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