Körpersprache

Es ist interessant zu wissen, welchen Beitrag Körpersprache in unserer gesamten Kommunikation leistet. Wir drücken uns nicht nur mit Worten aus, sondern gestalten auch einen großen Teil unserer Kommunikation über die Gestik und die Mimik. Man muss wissen, dass man hierdurch niemals wirklich stumm ist. Unser Körper steht durch die Körpersprache in einer ständigen Kommunikation. Auch kleinste Bewegungen können eine Botschaft übermitteln und Gefühle ausdrücken. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass tatsächlich nur 5 % unserer Worte für den ersten Eindruck ausschlaggebend sind. Den Rest übernimmt die nonverbale Kommunikation. Dabei kann der Mensch eine andere Person innerhalb weniger Sekunden einschätzen.

Körpersprache in unterschiedlichen Kulturen

Es ist tatsächlich so, dass viele grundlegende Emotionen bei den meisten Menschen auch die gleichen körperlichen Reaktionen hervorrufen. Dies gilt vor allem für Gefühle wie Trauer, Glück, Furcht, Angst, Abscheu oder Überraschung. Ärgern wir uns, so kräuseln wir unsere Stirn. Sind wir glücklich, so lächeln wir. Diese Signale werden überall auf der Welt verstanden und können von allen Menschen gleich interpretiert werden.
Allerdings gibt es auch Körpersignale, die nur in bestimmten Kulturen Usus sind. In Europa ist es beispielsweise üblich, dass man die Beine übereinander schlägt. In Asien hingegen kann dies als Beleidigung aufgefasst werden. So hat jede Gesellschaft auch ihre eigene interne Körpersprache, was unter Umständen auch zu Missverständnissen in der Kommunikation führen kann.

Die Mimik

Ein wichtiger Teil unserer Körpersprache ist die Mimik. Unser Gesicht und vor allen Dingen unsere Augen verraten viel über unsere Emotionen. Ein Beispiel ist das Flirten. Wer einem anderen Menschen tief in die Augen blickt, sendet ein eindeutiges Signal. Der Blickkontakt oder auch das Vermeiden von Blickkontakt sendet eine eindeutige Botschaft. Man kann hieraus beispielsweise Scham, Gleichgültigkeit oder auch Zuneigung erkennen. Ein langes Anstarren kann auch auf eine gewisse Aggressivität hindeuten. Muskelbewegungen im Gesicht geschehen unbewusst und sind eine direkte Reaktion auf erlebte und durchlebte Emotionen.

Die Gestik

Der zweite große Bereich der Körpersprache ist die Gestik. Mit verschiedenen Bewegungen und Zeichen der Hände kann man unterschiedliche Signale senden. Ein gutes Beispiel ist der hochgestreckte Daumen. Dieser kann als Zeichen der Zustimmung interpretiert werden. Pdie Gestik umfasst generell die Gesamtheit aller Handbewegungen. Besonders wenn man spricht, bewegt man die Hände dazu. Dies kann sowohl bewusst als auch unbewusst geschehen. Ein gutes Beispiel sind die Italiener. Sie unterstreichen einen Großteil ihrer Aussagen mit den entsprechenden Gesten. Gesten können die Sprache verstärken und Worte hervorheben.

Die Körperhaltung

Ganz wichtig ist auch die Körperhaltung im Rahmen der Körpersprache. So zeigt schon die Grundhaltung, ob wir eher selbstbewusst oder introvertiert sind. Das gilt auch für die Haltung des Kopfes. Wer traurig ist, steht meist eher in einer zusammengesunkenen Haltung da und lässt die Schultern hängen. Dies spiegelt die Kraftlosigkeit wider. Wer hingegen offen und selbstbewusst ist, der streckt auch die Brust heraus und hält den Kopf gerade. Aufmerksamkeit drückt man dadurch aus, dass man sich seinem Gesprächspartner zuwendet. Wer eher zappelig auf dem Stuhl sitzt, ist nervös und unsicher. Das Gleiche gilt auch für den Gang eines Menschen. Dieser dieser spiegelt nicht nur das Geschlecht wieder, sondern kann auch zeigen, ob jemand traurig oder fröhlich ist.

Körperliche Nähe

Auch über die körperliche Nähe oder Distanz kann man Emotionen zeigen. Ein Kuss oder eine Umarmung zeigen deutliche Zuneigung. Hält man eher Abstand, so empfindet man die Gegenwart des Gegenüber als unangenehm. Nicht zuletzt zeigen wir auch über unseren Kleidungsstil wer wir sind. Über die Art der Kleidung kann man sich einer Gruppe zugehörig fühlen und auch seine Einstellung widerspiegeln. Im Beruf kann Kleidung Autorität darstellen. Dunkle Kleidung steht zudem für Traueranlässe. So schafft man es auch über den Kleidungsstil klare Botschaften zu senden.

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