Es gibt eine ganze Reihe an Nahrungsmitteln, die nur zu bestimmten Jahreszeiten gegessen werden. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der Spargel, der seine Hochzeit von April bis Juni hat, und während dieser Periode im gesamten Land von regionalen Bauern erhältlich ist. Wer sich saisonal ernährt, liefert nicht nur seinem Körper genau die Nährstoffe, die er benötigt, er unterstützt gleichzeitig die regionale Landwirtschaft, wodurch weitergehend sogar das Klima geschützt werden kann. So kann es zu Saisonzeiten gar schlau sein, auf Vorrat einzukaufen und Lebensmittel, bei denen die Möglichkeit besteht, im Keller oder im Schuppen unterm Carport Metall zu lagern.
Was bedeutet eigentlich „saisonale Ernährung“?

Sich saisonal zu ernähren, bedeutet im Grunde genommen, Obst und Gemüse zu essen, das zur aktuellen Zeit auf natürlichem Wege gereift ist und geerntet werden kann. Die Rede ist dabei von regionalen Produkten, die aus der näheren Umgebung bzw. zumindest aus dem eigenen Lande stammen.
Wer beispielsweise im November Spargel kauft, kann sicher sein, dass dieser nicht auf natürlichem Wege gereift ist. Meist stammen die Produkte, die hierzulande keine Saison haben, im Supermarkt aber trotzdem zu finden sind, aus fernen Ländern. Mit dem Kauf unterstützt man dabei den umweltschädlichen Transport, der notwendig ist, um Produkte aus Südamerika oder anderen Regionen zu importieren.
Saisonale Ernährung ist perfekt für einen gesunden Körper

Auch wenn viele der Meinung sind, das ganze Jahr über Clementinen essen zu müssen, um den Körper mit energiespendenden Vitaminen zu versorgen, benötigt der Körper diese Nährstoffe gar nicht zwingend. Die Natur steht tatsächlich im perfekten Einklang mit dem menschlichen Körper und liefert uns zu jeder Jahreszeit saisonale Lebensmittel, die genau die Nährstoffe besitzen, die der Körper verlangt.
Darüber hinaus haben natürlich gereifte Früchte den optimalen Reifegrad, wodurch sie eine viel höhere Nährstoffdichte bieten. Im Grunde genommen müssen saisonale Lebensmittel also gar nicht zwingend unterm Stahlcarport oder in der Garage gelagert werden, da der Körper sie nur zu bestimmten Jahreszeiten benötigt.
Ein weiteres Beispiel sind Äpfel, die im Herbst geerntet werden. Diese können über die Wintermonate gelagert werden, weil sie durch ihre natürliche Wachsschicht länger frisch bleiben. Sie sind eine hervorragende Quelle für Ballaststoffe und Vitamin C und sind während dieser Zeit besonders schmackhaft.
Warum saisonale Ernährung wichtig ist
Die Vorteile saisonaler Ernährung gehen über die bloße Nährstoffversorgung hinaus. Ein weiterer Aspekt ist die Unterstützung lokaler Betriebe. Indem Verbraucher saisonale Produkte wählen, fördern sie die Landwirtschaft in ihrer Region, was eine positive Auswirkung auf die lokale Wirtschaft hat.
Zusätzlich trägt saisonale Ernährung zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bei, da der Transportweg in der Regel kürzer ist als bei importierten Lebensmitteln. Dies ist besonders wichtig in Zeiten, in denen der Klimawandel eine immer größere Rolle spielt.
Die Verwendung von saisonalen Lebensmitteln fördert auch Biodiversität. Regionale Landwirte haben oft das Wissen und die Fähigkeit, alte und weniger bekannte Sorten anzubauen, die möglicherweise nicht überall verfügbar sind. Unterstützt man diese Betriebe, trägt man aktiv zum Erhalt dieser Sorten bei.
Praxistipps für die saisonale Ernährung
Um sich leichter saisonal zu ernähren, können Verbraucher folgende Tipps in Betracht ziehen:
- Besuche lokale Märkte: Hier findest du frische Produkte aus der Umgebung, die nicht nur saisonal sind, sondern auch in der Regel eine bessere Qualität aufweisen.
- Plane deine Mahlzeiten: Indem du deinen Speiseplan auf die Saison abstimmst, kannst du gezielt saisonale Zutaten einkaufen.
- Informiere dich über Saisonkalender: Viele Websites und Apps bieten aktuelle Informationen darüber, welche Obst- und Gemüsesorten gerade Saison haben.
- Wagen Sie neue Rezepte: Suchen Sie nach Rezepten, die speziell für saisonales Obst und Gemüse entwickelt wurden. Das kann nicht nur Ihre Essgewohnheiten bereichern, sondern auch Ihrer Kreativität in der Küche einen neuen Schub verleihen.
- Lagern Sie saisonale Lebensmittel richtig: Lernen Sie, wie man Obst und Gemüse richtig lagert, um ihre Frische zu erhalten. Ein kühler, dunkler Platz ist oft ideal.
- Einmachen und Konservieren: Nutzen Sie die Hochsaison, um Saisonschätze in Gläsern zu konservieren oder einzufrieren. So können Sie auch im Winter von den Vorteilen der saisonalen Ernährung profitieren.
Häufige Fragen zur saisonalen Ernährung
Wann ist die beste Zeit, um saisonal einzukaufen?
Die beste Zeit hängt von der Region und dem jeweiligen Produkt ab. Generell gilt jedoch, dass viele Obst- und Gemüsesorten im Sommer und Herbst am besten erhältlich sind.
Wie kann ich saisonale Lebensmittel lagern?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, saisonale Lebensmittel haltbar zu machen, darunter Einlegen, Einfrieren oder Trocknen. So kannst du die Vorteile der saisonalen Ernährung auch über das ganze Jahr verteilen.
Sind alle Bio-Produkte saisonal?
Nicht alle Bio-Produkte sind saisonal. Es ist wichtig, auf die Herkunft und den Erntezeitpunkt zu achten. Bio-Siegel garantieren die ökologische Qualität, sagen jedoch nichts über die Saison aus.
Wie beeinflusst saisonale Ernährung meine Gesundheit?
Saisonale Produkte sind in der Regel frischer und nährstoffreicher, da sie weniger Zeit im Transport oder in Lagerräumen verbringen. Dadurch enthalten sie weniger Schadstoffe und sind oft auch schmackhafter.
Fazit
Saisonale Ernährung stellt einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden Lebensstil dar. Neben der Förderung der eigenen Gesundheit hat sie auch positive Auswirkungen auf die Umwelt und die lokale Wirtschaft. Der Einklang mit der Natur und die Berücksichtigung der Jahreszeiten sind essenziell für eine nachhaltige Ernährung. Letztlich bedeutet saisonale Ernährung auch, bewusster mit Lebensmitteln umzugehen und mehr Wert auf Qualität statt Quantität zu legen.





