Detox Lebensmittel



Viele Menschen reden aktuell über Entgiftung, also Detox, aber fühlen sich im Grunde gar nicht vergiftet. Jedoch geht es darum auch gar nicht. Vielmehr geht es um die ungesunden Stoffe, die man im Alltag aufnimmt, sowie darum, diese auch wieder loswerden.

Wenn man sich immer häufiger energielos und schlapp fühlt, empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine Detox-Kur auszuprobieren. Denn diese lädt zwischendurch leere Akkus wieder auf und sorgt für einen starken Energieschub. Allerdings sollte man hierbei genau darauf achten, wie man diese Kur anwendet und worauf genau achten ist.

Körper entgiften: Die Entgiftung im Körper unterstützen

Es gibt viele Möglichkeiten, den Körper zu entgiften und diesen bei einer Entgiftungskur entsprechend zu unterstützen und damit wieder für neue Energie zu sorgen. Dabei sollte man in erster Linie entsprechende Giftstoffe meiden, um den Körper bestens zu entlasten. Bereits schon kleine Veränderungen können im Alltag die Schadstoffmenge, der man immer wieder täglich ausgesetzt ist, deutlich reduzieren.

Wenn man keine unnötigen Medikamente zu sich nimmt, kein Alkohol trinkt, nicht raucht und natürliche Körperpflege sowie biologische Reinigungsmittel nutzt, entlastet den eigenen Körper.
Wer auch noch eine vitalstoffreiche, basenüberschüssige und gesunde Ernährung zu sich nimmt, sorgt ebenfalls für eine weitere Entlastung sowie für eine notwendige Vitalstoffzufuhr, die man für eine Entgiftungskur benötigt.

Körper entgiften: Auf welche Ernährung kommt es an?

Auch eine richtige Ernährung ist während einer Entgiftung sehr wichtig. Grundsätzlich gilt, bei Detox etwas weniger sowie auch bewusster zu essen. Dabei sollten bei einer Entgiftungskur kleine Zwischenmahlzeiten vorerst wegfallen. Gerade bei Übergewicht ist es empfehlenswert, vor einer Entgiftungskur zunächst eine kurzfristige Fastenkur einzulegen.

Grundsätzlich können Bitterstoffe bei Detox gut unterstützen. Vor allem was die Verdauung anregt, die körpereigene Produktion und Aktivierung der Basen sowie zusätzliche Gelüste auf Süßigkeiten betrifft. So bietet ein Kräuterbitter sowie ein Bitter-Basenpulver, Löwenzahnextrakt oder eben auch ein Löwenzahnblattpulver sehr gute Möglichkeit, den Darm mit wertvollen Bitterstoffen zu entgiften.

Körper entgiften und gesunde Ernährung

Grundsätzlich sollte man auf eine sehr gesunde Ernährung achten. Vor allem viel frisches Obst und Gemüse, sehr hochwertige Fette sowie die richtige Menge an Kohlenhydrate. Im Gegenzug sollte für eine erfolgreiche Detox Entgiftung auf Lebensmittel wie Fertiggerichte, Zucker und ungesunde Fette verzichtet werden. Diese belasten den Körper mit zusätzlichen Giften, was eine Entgiftungskur schadet.

Außerdem gibt es gewisse Lebensmittel, die eine Entgiftung unterstützen. Diese sollten regelmäßig mit auf den Speiseplan während einer Detox Kur mit auf dem Speiseplan stehen, um den Darm sowie die Leber zu entgiften. In den folgenden Absätzen sind einige Lebensmittel aufgeführt, um den Körper erfolgreich zu entgiften.

Wasser: Darm entgiften und Leber entgiften

Wasser hilft vor allem, Giftstoffe aus dem Körper zu leiten. Daher sind viele Massnahmen für eine Detox Behandlung nutzlos, wenn man dem Körper nicht mit genügend Wasser versorgt. Es ist daher sehr wichtig, bereits unmittelbar nach dem Aufstehen ausreichend Wasser zu trinken, da in der Nacht der Körper gewissermaßen „fastet“ und morgen dann bereit wäre, die Giftstoffe auszuscheiden.

Hierbei regt ein großes Glas reines Quellwasser unmittelbar nach dem Aufstehen die Entgiftungskur an. So sollte man auch über den Tag hinweg knapp 2 Liter Wasser trinken. Außerdem sollte man zusätzlich beachten, dass sich der Bedarf an Wasser erhöht, wenn man durch Krankheit, Sport oder Sauna viel schwitzt. Wasser ist daher grundlegend wichtig, um den Darm zu entgiften und die Leber zu entgiften.

Zitrusfrüchte: Wichtig um den Körper zu entgiften

Vor allem Zitrusfrüchte enthalten einen hohen Anteil an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen sowie auch viele wichtige Flavonoide. Die Zitrus-Flavonoide sind auch dafür bekannt, dass diese einen äußerst positiven Einfluss auf die Leber und den Darm haben. Ebenso haben die Inhaltsstoffe von Zitrusfrüchten eine sehr gute antioxidative Eigenschaft und tragen daher dazu bei, die Werte von Cholesterin sowie die Fettverdauung zu verbessern. Das unterstützt dabei, die Leber zu entgiften und den Darm zu entgiften.

Ebenso ist es bei einer Entgiftungskur sehr wichtig, Organe wie die Leber, Lunge, Nieren, den Darm und die Haut zu stärken. Denn diese Organe sind bei der Ausscheidung von Schadstoffen sehr wichtig. Gerade Zitrusfrüchte wie Grapefruit oder Zitrone stärken die Leber und helfen somit, den Körper zu entgiften. Ein Glas Wasser zusammen mit dem Saft einer Zitrone können bei einer Detox Kur sehr gut helfen, den Darm zu entgiften.

Artischocke: Gut für eine Detox Entgiftung

Die Artischocke unterstützt in ihrer Funktion ebenfalls die Leber mit der Hilfe wichtiger Inhaltsstoffe. Ebenso ist die Artischocke dafür bekannt, dass sie die Blutfettwerte verbessert, sowie den Gallenfluss anregt und zusätzlich die Leber stärkt. Daher kann ein Verzehr einer Artischocke bei einer Entgiftungskur sehr hilfreich sein.

So sollte man ein bis zwei Esslöffel reinen und unbehandelten Artischockensaft jeden Tag zu sich nehme. Das bietet eine gute Möglichkeit, um wichtige und vor allem leberschützenden Stoffe für eine Entgiftung zu sich zu nehmen. Ebenso fördert auch der regelmäßige Verzehr von Artischockengemüse, die Leber zu entgiften.

Mariendistel: Unterstützung um den Körper zu entgiften

Die Mariendistel wird bereits seit Urzeiten als ganz natürliches Heilmittel verwendet. Sie ist vor allem dafür bekannt, nicht nur die Leber zu entgiften, sondern auch zu schützen. Dabei enthält die Mariendistel wichtige Wirkstoffe, die nicht nur die Leber entgiften, sondern diese auch regenerieren. Deshalb findet diese Distelart auch in sehr vielen Nahrungsergänzungsmitteln ihre Verwendung.

Bezüglich der Einnahme sollte man jeweils eine Stunde vor der Mahlzeit ein Glas Mariendistel-Tee trinken. Hierfür übergießt man ein oder zwei Teelöffel zerstoßene Samen der Mariendistel mit kochendem Wasser und lässt anschließend den Aufguss knapp 15 Minuten ziehen. Jedoch sind mariendistelhaltige Mittel besser zum Schutz der Leber geeignet, da sie höher dosiert und damit auch wirkungsvoller sind.

Löwenzahn: Heilmittel für Detox

Der Löwenzahn ist ein sehr altes Heilmittel, das den Körper vor sehr vielen Krankheiten schützt. U ter anderem hat Löwenzahn auch eine starke leber- und nierenstärkende Wirkung. Daher kann daher eine Entgiftung ideal auch genutzt werden, um die Leber zu entgiften. Der Löwenzahn, der zu den basischsten Nahrungsmitteln gehört, eignet vor allem sich zum Verzehr. Allerdings variiert die Wirkung je nach Pflanzenteil.

Ebenso ist die Löwenzahnwurzel ein sehr äußerst effektives Hilfsmittel für die Leber. Die Löwenzahnblätter wiederum unterstützen eher die Nieren. Zum Beispiel schmeckt Löwenzahnsalat aus ganz jungen Löwenzahnblättern nicht nur sehr lecker, sondern hilft auch bei der sogenannten Frühjahrsentgiftung. Außerdem kann man das Löwenzahnblattpulver und auch den Löwenzahnwurzelextrakt zusätzlich als Nahrungsergänzung kaufen.

Süßholz: Optimale Unterstützung, um die Leber zu entgiften

Das Süßholz wird meistens in traditionellen Heilverfahren für die Stärkung der Leber sowie zur Behandlung von möglichen Leberproblemen eingesetzt. Süßholz hat weiterhin blutreinigende, entgiftende und immunstärkende Eigenschaften, die eine gute Voraussetzung für eine Entgiftungskur sind.

Daher eignet sich die Süßholz-Wurzel optimal für eine Detox Entgiftung. So sollte man auch Süßholz-Tee trinken. Allerdings nur über einen bestimmten Zeitraum von knapp sechs Wochen. Anschließend empfiehlt es sich, etwa zwei Wochen lang eine Süßholz-Pause entsprechend einzulegen, bevor man den Tee erneut für eine Detox Kur etwa drei bis vier Wochen trinkt.

Knoblauch: Wichtig um den Körper zu entgiften

Der Knoblauch ist ein äußerst vielseitiges, antioxidatives und antimikrobiell wirksames Heilmittel, das in vielerlei Hinsicht Verwendung findet. Zum Beispiel aktiviert Knoblauch ganz bestimmte Entgiftungsenzyme und regt daher den Blutkreislauf an. So sind beim Knoblauch die Schwefel- und Wasserstoffbestandteile hervorragende Chelate bei giftigen Schwermetallen.

So können Chelate entsprechend Schwermetalle binden und damit bewirken, dass die Schwermetalle ausgeschieden werden. Dabei ist es wichtig, dass man den Knoblauch in sehr roher Form zu sich nimmt. Denn durch Erhitzen von Knoblauch gehen meistens sehr viele und wertvolle Inhaltsstoffe verloren. So kann frischer Knoblauch im Salat die Entgiftung des Körpers äußerst gut unterstützen.

Grosse Klette ist gut für die Leber zu entgiften

Die Grosse Klette ist ein sehr gutes Heilkraut, das viele positive Wirkungen auf die Gesundheit des Körpers hat. Die Klette hat eine entgiftende und blutreinigende Wirkung. Daher ist sie in der Phytotherapie vor allem gegen Gallen,- Blasen-, Gicht-, Diabetes-, Rheuma und Leberleiden sehr zu empfehlen. Ebenso kann die Klettenwurzel dabei helfen, gewisse Schwermetalle aus dem Körper auszuscheiden.

Wenn man die entgiftende Wirkung der Klette eher trinken möchte, kann dieses auch in Form eines Tees zubereiten. Dazu werden etwa 2 Esslöffel von der zerkleinerten Wurzel in ein 0,5 Liter kaltes Wasser hineingegeben. Diesen lässt man über Nacht ziehen. Der Tee kann dabei warm oder kalt etwa zwei bis dreimal pro Tag getrunken werden. Ebenso kann dieser auch äußerlich für das Waschen bei Hautproblemen genutzt werden. Ebenso ist die Grosse Klette auch Bestandteil von Leberschutz-Medikamenten.

Koriander: Ideal, um den Darm zu entgiften

Den Koriander findet man in vielen Speisen zum Würzen. Allerdings wird der Koriander auch dafür verwendet, die Ausscheidung von Schwermetallen zu unterstützen. Das betrifft vor allem schwer zugänglichen Körperregionen, wie zum Beispiel dem Gehirn.

Koriander hilft ebenfalls dabei, den Darm zu entgiften. Somit hilft der Wirkstoff den Körper zu entgiften und auch während einer Entgiftungskur den Koriander optimal mit in den Ernährungsplan mit einbauen.

Brennnessel: Körper entgiften

Die Brennnessel ist einer der bekanntesten blutreinigenden sowie auch entgiftenden Pflanzen. Sie regt zudem die Nierenfunktion an und wirkt vor allem sehr harntreibend. Außerdem hat sie eine äußerst reinigende sowie regenerierende Wirkung auf den Verdauungsapparat.

Die Brennnessel kann auch als warmer Tee in Kombination mit einem frischem Zitronensaft zu sich genommen werden. Alternativ ist sie auch als Ergänzung für grüne Smoothies zu verwenden. Hat man frische Brennnesselblätter mal nicht zur Hand, kann man auch auf Brennnesselblattpulver zurückgreifen. Weiterhin kann auch auf junge Brennnesselblätter wie zum Beispiel Spinat oder Mangold als Gemüsegericht verwendet werden. Ebenso aber auch als Suppe oder für eine Pesto, um auch den Darm zu entgiften.

Petersilie: Wunderkraut für die Entgiftung

Die Petersilie ist ein echtes Wunderkraut, denn sie enthält sehr viele wertvolle Inhaltsstoffe, die wiederum in vielerlei Hinsicht eine äußerst gesundheitsfördernde Wirkung haben. So zählt zudem auch die Petersilie zu den bekannten entgiftungsfördernden Kräutern.

Weiterhin kann frische Petersilie auch verfeinern. Das gilt nicht nur für unterschiedliche Gerichte, sondern eben auch als kleiner Helfer bei einer Entgiftungskur. Ebenso kann Petersilie auch als Blattpulver im Vorrat gehalten werden und steht daher stets als Kraut, für Smoothies oder Shakes sowie als Gewürz zur Verfügung.

Liebstöckel: Gut für den Fettstoffwechsel und den Darm zu entgiften

Liebstöckel ist unter anderem ein sehr aromatisches Kraut, das mit einem sehr intensiven und auch würzigen Geschmack auffällt. Liebstöckel ist ebenso dafür bekannt, den Fettstoffwechsel äußerst positiv zu beeinflussen und zudem auch ausscheidend zu wirken.

So kann man während einer Entgiftungskur frischen Liebstöckel sehr gut für die Unterstützung und auch gleichzeitig für eine Verfeinerung, wie zum Beispiel von Salaten sowie auch würzigen Smoothies verwenden.

Cayenne-Pfeffer: Gewichtsabnahme und Darm entgiften

Bei dem Cayenne-Pfeffer handelt es sich in diesem Sinne nicht um einen Pfeffer, sondern eher um gemahlene Chilischoten. Das spezielle Gewürz verleiht daher jedem Gericht aufgrund des enthaltenen Capsaicin eine starke Schärfe und vertreibt dazu die Müdigkeit. Cayenne-Pfeffer hilft ebenfalls bei der Verdauung und verbessert den Blutkreislauf. Ebenso regt Cayenne den Stoffwechsel an und enthält viele nützliche Inhaltsstoffe, die vor allem für die Nieren, das Herz, die Lunge, die Milz, die Bauchspeicheldrüse sowie den Magen sind.

Außerdem fördert der Cayenne-Pfeffer die Abnahme von Gewicht. Diese gesamten Eigenschaften machen den Cayenne-Pfeffer zu einem optimalen Entgiftungsgewürz. Wenn man einen guten Muntermacher braucht, rührt man sich einen halben Teelöffel von dem Cayenne-Pfeffer in eine Tasse oder Glas mit Wasser. Oder man gibt das Gewürz in ein das Zitronenwasser. Cayenne gibt es darüber hinaus in Form von Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel. So kann Cayenne sehr gezielt für die Ausscheidung eingenommen werden kann.

Kurkuma unterstützt die Entgiftung

Kurkuma ist en Gewürz und enthält das Antioxidans geltende Curcumin, welches die Leber schützt.
Diese besondere Eigenschaft macht das Kurkuma zu einem optimalen Gewürz, das man bei einer Entgiftung mit in die Ernährung unterstützend einbauen kann.

Kurkuma kann allerdings auch in einer sehr hochwirksamen Kombination als Nahrungsergänzung mit einem schwarzen Pfefferextrakt während einer Entgiftung eingenommen werden. Ebenso ist es gut, um den Darm zu entgiften. Grundsaätzlich sollte man bei der Nutzung von Kukuma darauf achten, dieses Gewürz dosiert einzusetzen. Durch seine Vielseitigkeit eignet es sich als Zutat für viele Gerichte und kann optimal eingesetzt werden.

Veröffentlicht in: Detox

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